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Mostropolis

Schülerinnen des 3.Jahrganges drücken mit Farben und Worten ihre Gefühle aus.

Der Auftrag an die Schülerinnen lautete:

Ein Bild zu malen mit der Vorgabe, die eigenen Gedanken und Gefühle am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien mit Farben auszudrücken. Der Gegenstand Gestaltungslehre beinhaltet auch die Farbenlehre, also ist es naheliegend, dass man über die Wirkung der Farben spricht. In Kunst- und Kultur haben wir über Interpretation von Bildern gehört, sodass ich beide Aufgaben verknüpft habe. Entstanden sind berührende Bilder, die Gefühle, Ängste und Sorgen, sowie die Hochs und Tiefs der Jugendlichen in Corona Zeiten zum Ausdruck bringen.

 Theresia Fleischanderl

 

Bild mit Sonne und Sonnenblume von Anna Lena Blamauer

Mein Bild ist sehr einfach gehalten, aber trotzdem hat es für mich eine sehr große Bedeutung, denn es beschreibt meine momentane Gefühlslage. In der Mitte des Bildes ist die große, strahlend gelbe Sonne mit einem Lachen im Gesicht. Sie soll für Hoffnung, für die ganzen schönen Erlebnisse die ich schon erlebt habe, für meine Familie und Freunde stehen. Sie, die mir helfen und mich aufmuntern mich motivieren und einfach für mich da sind.

Die drei Gewitterwolken sollen Angst vor Corona, Schulstress und alltäglichen Problemen beschreiben, die jeder Mensch in seinem Leben hat. In der Mitte unten befindet sich eine Sonnenblume, die soll mich symbolisieren. Ich bin der Mittelpunkt in meinem eigenen Leben und die Sonne gibt mir die Kraft, die Hoffnung, die Liebe und lässt mich wachsen. Aber auch die negativen Seiten im Leben braucht man, auch wenn man jetzt durch Corona oder den Schulstress vielleicht Angst bekommt oder unter Druck gesetzt wird.

Die Sonne jedoch soll stärker sein, stärker um alle negativen Probleme zu meistern, um wieder nach vorne sehen zu können. Es ist bestimmt keine leichte Zeit, aber es gibt Sachen, die kommen, wie sie kommen. Man sollte an seiner Seite immer eine starke Sonne haben, die einen wieder aufmuntert und etwas Liebe schenkt.

Zum Wachsen gehört nicht nur die Sonne, man braucht auch Regen und Gewitter. Ängste und Probleme gehören zum Leben dazu und machen dich stärker und bauen dich auf, wenn du sie gemeistert hast. Die Berge an der rechten und linken Seite sollen zeigen, dass es Höhen und Tiefen im Leben gibt und man als starke Blume alles schaffen kann, was man sich vornimmt und man immer an sich glauben soll.

Der Himmel ist für mich ein Zeichen der Ruhe und der Natur. Er schafft Pause von den ganzen Schwierigkeiten die gerade auf dich zukommen und er gibt dir auch wieder Hoffnung. Wenn du in den Himmel schaust und eine Sonne heller denn je strahlt, ist Hoffnung da. Das Grinsen in der Sonne soll ein Zeichen dafür sein, dass man mit einem Lächeln mehr bewirken kann als 1000 Worte es können. Man soll auch bei Problemen immer versuchen positiv zu bleiben, und nie dem Strahlen der Sonne aus dem Weg  gehen, sondern immer in ihr Kraft und Hoffnung tanken. Auch wenn es jetzt gerade nicht leicht für uns alle ist, sehe ich optimistisch nach vorne und habe mitbekommen, dass meine Sonne stärker scheint denn je.

Anna Lena Blamauer

Bild mit drei kegeligen Bergen von Katharina Gruber

Bei einem Blick in die Natur kann man einfache Berge erkennen, ein paar Wolken am Himmel, eine grüne Wiese mit diversen Pflanzen und wenn es Nacht ist, ein paar Sterne.

Meine Gedanken waren, dass ich dieses Bild noch ausgeprägter und bunter haben möchte als es natürlicherweise ist. Aus den Pflanzen auf der Wiese werden bunte Pilze, der Schnee auf den Bergen wird in Regenbogenfarben gemalt und der Himmel wird mit verschiedenen Planeten, statt einfacher Sterne, geschmückt.

Mein Ziel war es eine schon bunte Welt noch bunter zu machen. Meine kompletten Gedanken und Gefühle habe ich mithilfe von Farben widergespiegelt.

Gruber Katharina

 

Bild mit verdrehtem Baumstamm bis in die Wurzeln von Lena Wurzenberger

Das Bild, das ich gemalt habe soll darstellen, wie ich mich gerade fühle bzw. wie ich mich fühlen will. Zurzeit ist und läuft nicht alles so wie es soll, trotzdem möchte ich das Beste daraus machen.

Ich sehe mich gerade im Stamm, wo ich noch von mir selber zusammengehalten werde und auch von anderen Menschen. Die Baumkrone ist das Gefühl von Freiheit die ich haben will. Natürlich möchte ich mich immer an meine Herkunft, meine sogenannten Wurzeln erinnern.

Ich finde dieses Bild zeigt sehr gut, dass ich mich noch finden muss. Der Stamm sollte auch durch seine wellige Form zeigen, dass es nicht einfach ist im Leben und das zeigt sich mir auch manchmal.

Lena Wurzenberger

 

Bild mit Glas haltender Dame von Lena Elke Alteneder

Als ich dieses Bild gezeichnet habe, dachte ich, dass uns Corona in jeglicher Form sehr eingeschränkt hat. Wir haben darauf verzichten müssen uns mit Freunden zu treffen, entspannte Abende beim Ausgehen zu verbringen, und auch das kleine Stückchen Normalität das wir gewohnt waren, mussten wir entbehren. Von so ziemlich einem Tag auf den anderen war alles anders.

Homeoffice ist jetzt irgendwie zum Alltag geworden, nicht in die Schule zu dürfen, wobei ich den sozialen Kontakt besonders vermisse und vor allem die Maske zum ständigen Begleiter wird.

Lena Alteneder

  

Bild – Die Unendlichkeit’s 8 von Monika Buchebner

Ich habe mir viel Zeit genommen und das Bild mit sehr viel Hintergedanken, wie es mir gerade geht, gemalt. Da der heutige Tag nicht der Schönste in meinem Leben war, habe ich mir überlegt eine eher dunklere und eine hellere Hälfte zu malen.

Alles habe ich mit einer Unendlichkeits 8 umrandet. Ich bin heute Nachmittag mit meiner kleinen Schwester Bob gefahren, wobei mich alles nur noch aufgeregt hat. Als ich dann meine Aufgaben machen wollte und den Laptop eingeschaltet habe, ist mein Internet nicht gegangen, da unsere Leitung beschädigt ist. Mit meiner Malerei will ich jetzt darstellen, dass es nicht immer im Leben so einfach geht, wie man sich denkt, dass es geht. Man darf nur nicht aufgeben und ich habe auch die Unendlichkeits 8 erdacht, da es immer wieder im Leben vorkommen kann, dass etwas nicht funktioniert, so wie man es sich vorstellt.

Monika Buchebner